Externe Software-Quellen machen dein Linux unsicher
Ich nutze Linux schon seit vielen Jahren. Zuerst Kubuntu, Lubuntu. Dann später KDE Neon. Und seit ich bei OpenSUSE LEAP gelandet bin, habe ich die für mich ideale Distribution gefunden. Aber obwohl ich jetzt seit Jahren Linux nutze, ist mir erst jetzt bewusst gewesen, dass mein Linux-System von zB Microsoft jederzeit übernommen oder gekillt werden kann. Warum? Weil ich für dauernde Teams-Meeting-Einladungen gezwungen war, Microsoft Edge in der Linux-Version zu nutzen. Auch nutze ich gerne Visual Studio Code für die Entwicklung. Und beide Tools habe ich über die offiziellen Linux-Repositories von Microsoft in mein System eingebunden. Warum ich das so tat? Weil ich so immer die neuesten Updates bekomme.
Ich war der Meinung, dass mich mein Linux auf angemessene Weise vor Missbrauch durch externe Repository-Maintainer schützt. Das ist aber nicht so!
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Ich betreibe, für meine Unternehmen, viele Webserver die 24/7 verfügbar sind. Als Webseitenbetreiber weiss man, dass Webseiten inzwischen täglich viele hundert bis tausende Male angegriffen werden. Das verursacht bei wenig frequentierten Services im Web nicht selten mehr Datenverbrauch und fordert mehr Rechenleistung als die legitime Nutzung. Ich mache mir da so meine Gedanken und ärgere mich am meisten darüber, dass diejenigen die eigentlich was dagegen tun könnten und müssten völlig untätig bleiben. Daher möchte ich hier meine Gedanken dazu aufschreiben und auch eine Idee präsentieren.
Wenn man die aktuelle Presse verfolgt kann man zu dem Schluss kommen, dass bei allen Servern die im Internet stehen der Verlust von Daten nur noch eine Frage der Zeit ist. Tatsächlich ist die IT-Infrastruktur vieler Unternehmen inzwischen offenbar so komplex, dass Lücken unentdeckt bleiben und damit schon leichte Fahrlässigkeit oder fehlende Patches umgehend zu großen Datenverlusten führen. Durch zunehmendes Cloud-Hosting sind viele der Systeme heute öffentlich zugänglich, was die Wahrscheinlichkeit von Angriffen weiter erhöht.
Virenscanner sind das Schlangenöl des 21 Jahrhunderts. Ich erlebe es Tag für Tag, dass diese unsäglichen Pseudo-Sicherheitstools das Leben von Herstellern lokaler Software zur Hölle machen.
Vor einiger Zeit hatte ich in meiner Firma das Problem, dass Nutzer sich über verschiedene Aspekte